Kurzinformation zur Reise
Triest
Die italienische Handelsmetropole an der blauen Adria mit bewegter Geschichte
Triest beeindruckt sowohl mit urbaner Noblesse als auch mit dem seemännisch-rauen Charme einer quirligen Hafenstadt. Mediterrane und mitteleuropäische Lebensart werden durch die facettenreiche Kultur der im Zentrum und im Umkreis lebenden Menschen geprägt.
Der historische Ursprung geht auf die um 50 v. Chr. entstandene römische Siedlung Tergeste zurück. Die sich daraus entwickelnde Stadt war bis zum Ende des 8. Jh. ostgotisch, byzantinisch und langobardisch. Danach wurde sie Teil des römisch-deutschen Reiches.
Etliche wichtige internationale Organisationen und Forschungsinstitute, eine bekannte Universität sowie der damit zusammenhängende höchste Anteil von Wissenschaftlern und Forschern im Verhältnis zur Bevölkerung in ganz Europa tragen zu einem erstaunlichen Lebensstandard bei.
2021 wurde Triest als eine der zehn sichersten Städte der Welt bewertet.
Große römische Ruinen, eine mittelalterliche Kathedrale, ein mächtiges Kastell und Jugendstilbauten aus der Zeit der Habsburger sind beim Gang durch die vielen Altstadtgassen oder an der reizvollen Adriapromenade überall besondere Blickpunkte. Triests städtebaulicher Stolz ist die Piazza dell’Unità d’Italia. Mit einem unverbauten Blick aufs Meer lädt der Platz für ein entspanntes Verweilen und für Rundgänge durch die Altstadt ein.
Gleich in der Nähe befindet sich der Teil des Hafens, von wo aus man mit Bussen oder Schiffen zu den
faszinierenden Schlössern MIramare und Duino gelangen kann.
Bistros, Cafés und Restaurants mit internationaler kulinarischer Vielfalt und erlesenen regionalen Weinen, auch aus dem unmittelbar angrenzenden Slowenien, bieten eine große Palette von Köstlichkeiten für das leibliche Wohl.
Zu unserem Programm gehört auch der Besuch der Synagoge an der Via San Francesco. Das orientalisch anmutende Bauwerk ist die zweitgrößte Synagoge Europas und der religiöse Mittelpunkt für heute noch ca. 600 Juden. Bis zur Vertreibung, Tötung oder Verschleppung ins KZ durch deutsche Besatzer und willige einheimische Kollaborateure haben hier ca. 6000 Gläubige gebetet.
Einen berührenden Einblick in das jüdische Leben der Vergangenheit im Ghetto von Triest bietet das Museo Ebraico, in dem auch die Geschichte des Gotteshauses und der Gemeinde, die vor der Einweihung 5000 und noch am Abend vor dem Holocaust 7000 Mitglieder zählte.
Wichtig (wie immer):
Da Gruppen-Reservierungen für die Flüge via Frankfurt a. M. und das Hotel schon jetzt erforderlich sind, bitte ich alle an der Exkursion Interessierten sich sehr bald zu melden, um einen ungefähren Überblick über die Teilnehmerzahl zu erhalten.
Die Reiseunterlagen werden nach Eingang der von den Airlines und vom Hotel angeforderten Kosten sowie von dem danach ermittelten, endgültigen Reisepreis den Interessierten zugesandt.
Eine Aufnahme in die Teilnehmerliste erfolgt nach der Rücksendung der verbindlichen Anmeldung.
Herzlichen Gruß, auch vom gesamten Vorstand, und Shalom;
Arno Gerlach

Qelle: https://www.adac.de/reise-freizeit/reiseplanung/inspirationen/europa/triest/